Page 21 - Fortbildungsprogramm_Wuppertal_2024
P. 21

Familienbildung

       »  Soziale Teilhabe – Fallstudien aus der Praxis    · individueller Lösungs- und Handlungswege:    · Wie spreche ich mit Kindern über Trauer
        Workshop für pädagogische Fachkräfte/    · inklusive Spiel- und Lernsituationen, inklusive     · Präventive Möglichkeiten und kreative
        Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal  Raumgestaltung                    Beispiele
        Das System der Kindertageseinrichtung ist im     · Vernetzungsmöglichkeiten/    · Einzel- und Gruppen-Rituale
        Wandel. Kindertagesstätten verstehen sich   Unterstützungssysteme          · Psychoedukation in der Einrichtung
        heute immer mehr als inklusive Einrichtungen,     · Reflexion/Ideenwerkstatt    · Psychohygiene
        welches eine große Chancenvielfalt aber auch                               · Übergreifende Gespräche mit dem Umfeld
        viele Herausforderungen mit sich bringt. An-  4.12.24, Simonsstr. 34-36, Förderzentrum   des Kindes
        hand anonymisierter Fallstudien möchten wir   Arrenberg, W-Elb, Mi 9:00-13:00 Uhr, 1*,   Im Verlauf des Workshops kommen verschie-
        Ihnen zwei Kinder vorstellen, welche in unserer   4 UStd., Verena Gabriel/Nathalie Warwick/  dene Materialien zum Einsatz und werden
        Einrichtung gefördert wurden, mit dem Ziel    Melanie Kündgen, 0.00 €, 242W387055  vorgestellt:
        gemeinsam hilfreiche Tipps für den Kita- All-                              · Kinderbücher/Kamishibai
        tag zu entwickeln.                  »  Ein Leben beginnt...                · Fachbücher
        Inhalte:                             Frühkindliche Entwicklung verstehen,     · Spiele/Kartensets/Lego/Gefühls-Figuren etc
        „Fallstudie eines Kindes mit kombinierter Ent-  unterstützen und fördern    · Vorstellung Trauerkoffer - Einsatzmöglichkeiten
        wicklungsstörung“ und „Fallstudie eines Kindes   Workshop für pädagogische Fachkräfte/  Zusätzlich bleibt ausreichend Raum und Ge-
        mit tiefgreifender Entwicklungsstörung“  Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal  legenheit für eigene Fragen/Erfahrungen und
        Theoretische Einführung              In der frühen Kindheit werden Weichen für das   Austausch
         · Definition der Diagnose(n)        ganze Leben gestellt. Kinder durchlaufen gerade
         · Kindbeschreibung inklusive der Symptome  in den ersten Lebensjahren einen besonders   18.11.24, Ackerstr. 7, W-Bar,
         · erster Eindruck                   intensiven Entwicklungsprozess. Sie verändern   Mo 09:00-16:00 Uhr, 1*, 7 UStd.,
         · Auswirkungen auf Alltag von Kind + Familie   und entwickeln sich enorm - und zwar jedes   Antje Halbach, 0.00 €, 242W387065
        (Ressourcen/Unterstützungsbedarf)    auf seine Weise, in seinem eigenen Tempo.
         · Auswirkungen auf Alltag von Kind + KiTa-  Jedes Kind muss zahlreiche Entwicklungsauf-  »  ICF Förder- und Teilhabeplanung
        Gruppe (Ressourcen/Unterstützungsbedarf)  gaben bewältigen, um sich Schritt für Schritt in   Workshop für pädagogische Fachkräfte/
        Praxisbezug                          der Welt zurechtzufinden. Hervorstechendste   Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal
         · Pädagogische/therapeutische Begleitung  Merkmale dieser Entwicklungsaufgaben sind   Für den Workshop zum Thema „ICF Förder-
         · Raumvorbereitung und Materialien  die enge Verflechtung von Bindungs- Interakti-  und Teilhabeplanung“ wurde die Referentin
         · Videosequenz                      onserfahrungen, Bewegung, Kognition/Sprache   Kristina Westerich Esmailzadeh angefragt- vor
         · Fördermöglichkeiten im Alltag der   und sozial emotionalen Lernvorgängen. – Später   Programmabzug konnten noch keine Termine
        Kindertageseinrichtung               werden sie soziales Verhalten in der Kinder-  vereinbart werden. Bitte wenden Sie sich bei
                                             gruppe ausprobieren.                 Interesse an die Bergische Volkshochschule!
        6.11.24, Simonsstr. 34-36, Förderzentrum   Die ersten Lebensjahre stecken voller Möglich-
        Arrenberg W-Elb, Mi 9:00-13:00 Uhr, 1*,   keiten, Kindern vielfältige Anregungen zu geben   Gutenbergstr. 57, W-Elb, 9:00-16:00 Uhr,
        4 UStd., Katrin Aschenbrenner/Vera Baust/  und ihre Lebens- und Lernumwelt passend zu   1*, 4 UStd., Kristina Westerich, 0.00 €,
        Melanie Kündgen, 0.00 €, 242W387050  gestalten. Ihnen Freiräume für ihre individuelle   242W387070
                                             Entwicklung und frühkindliche Bildung zu
       »  Mittendrin statt nur dabei Kinder mit   eröffnen, ob Spielen, Lernen oder Entdecken.  »  Stark, selbstbewusst und schlagfertig –
        Entwicklungsvarianten im Kita Alltag  Inhalte:                            Selbstbehauptung in Konfliktsituationen
        Workshop für pädagogische Fachkräfte/    · Entwicklungsbereiche im Überblick  Workshop für pädagogische Fachkräfte/
        Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal    · Frühe Entwicklung im 1. bis 3. Lebensjahr  Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal
        Die Einbeziehung und Teilhabe aller Kinder -     · Grenzsteine der Entwicklung  Bei diesem Workshop geht es um die Bewälti-
        der Grundgedanke der Inklusion - hat in der     · Was braucht ein Säugling/Kleinkind in der   gung von Konfliktsituationen. Wir stellen uns
        Pädagogik eine lange Tradition. Inklusion als   Kindertagesstätte         insbesondere die Frage, wie man am einfachsten
        Konzept beginnt im Kopf und ist in aller Munde.   Die TeilnehmerInnen haben u.a. die Möglich-  einer solchen Situation aus dem Weg gehen
        Die Frage ist also nicht, WANN kommt sie, son-  keit, eigene in ihrem Gruppenalltag wichtige   kann, um sich und andere zu schützen. Fol-
        dern WIE setzen wir sie um. Um den Gedan-  Situationen, Rituale, Lieder oder Spiele in den   gende Module werden auch praktisch geübt:
        ken der Inklusion wirklich leben zu können, ist   Workshop einzubringen.  1. Raus aus der Situation – Situation erkennen,
        es wichtig, jedes einzelne Kind zu sehen und                              vermeiden, beenden
        individuell zu fördern. Gleichzeitig eröffnet sich   20.11.24, Simonsstr. 34-36, Förderzentrum   2. Rückendeckung – Zeugen/Hilfe suchen
        die Chance, Kindern schon im jungen Alter zu   Arrenberg W-Elb, Mi 9:00-13:00 Uhr, 1*,   3. Es geht um mich! Fokus und Aufmerksamkeit
        zeigen, dass es normal ist, dass jeder Mensch   4 UStd., Stefanie Neß/Christiane Pietrzak/  auf die Situation/Person lenken
        einzigartig ist. Die Teilhabe bezieht sich auf alle   Melanie Kündgen, 0.00 €, 242W387060  4. Selbstbewusstes Auftreten/Scheinangriff-
        Kinder, unabhängig von individuellen Fähigkei-                            Situation kontrollieren, Führung übernehmen,
        ten, Alter, Geschlecht, vom soziale Hintergrund   »  Kinder in Trauer begleiten  Konfrontationen meistern
        oder kultureller Zugehörigkeit.      Workshop für pädagogische Fachkräfte/  5. Sofort und Massiv- Einfache, schnelle
        Heutzutage benötigen Fachkräfte immer mehr   Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal  körperliche Techniken zur Gewaltabwehr
        fachliche und personale Kompetenzen, um Kinder   Im Rahmen des Workshops beschäftigen wir
        zu bilden und zu betreuen. Welche Wege gibt   uns mit dem Thema Trauer im weiteren und   4.11.24, Gutenbergstr. 57, W-Elb,
        es, Teilhabe und Partizipation in der Kita um-  engeren Sinne. Um Kinder in einem Trauer-  Mo 09:00-16:00 Uhr, 1*, 7 UStd.,
        zusetzen und was müssen Fachkräfte dafür   prozess begleiten zu können ist es wichtig die   Nina Schumacher, 0.00 €, 242W387075
        wissen und können?                   eigene Verlustbiografie zu kennen und eine
        Inhalte:                             eigene Haltung und Umgang mit dem Thema
         · Basiswissen Inklusion im KiTa-Alltag  zu entwickeln. Die wesentlichen Inhalte der
         · Basiswissen Kulturelle Vielfalt und Sprache   Fortbildungen sind:
        (Erst- und Mehrsprachigkeit)          · Was ist Trauer?
         · Möglichkeit Fallbeispiele aus dem     · meine eigene Verlustbiografie und
        Einrichtungsalltag darzustellen sowie   eigene Haltung
        Erarbeitung                           · Wie trauern Kinder?


                                                          – 21 –
   16   17   18   19   20   21   22   23   24