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Familienbildung
» Jedem Kind seine Extrawurst?! gung dieser psychischen Grundbedürfnisse wir darauf achten, dass Kinder sachgemäß mit
Individualität und Gemeinschaftsfähigkeit besonders bedeutsam und daher auch ebenso Materialien umgehen und ihnen die Konse-
Teamfortbildung für pädagogische Fachkräfte/ in den negativen Auswirkungen gravierend, quenzen aufzuzeigen, dass sie erst wieder mit
Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal wenn diese Grundbedürfnisse unzureichend dem Material umgehen dürfen, wenn sie wis-
Jedes Kind ist einzigartig und somit besonders berücksichtigt oder gar missachtet werden. sen, wie man es sachgemäß benutzt. Genau-
und das ist gut so. Gemeinsam betrachten wir praxisnah, wie so gilt es Kinder zu ermutigen über ihre eige-
Der Weg der Inklusion beginnt beim eigenen kindliche Reaktionen ausschauen könnten, nen Grenzen hinauszuwachsen, in dem wir sie
Standpunkt, denn Inklusion bedeutet nicht die wenn Kinder ausreichend: dazu ermuntern, an der Sprossenwand noch
Integration einer (behinderten) Minderheit in · Bindung und Autonomie erleben können, höher zu klettern. In der Erziehung Grenzen
eine (nicht behinderte) Mehrheit, sondern den d.h. sie ausreichend Schutz, Geborgenheit zu setzen bedarf einer positiven Haltung, die
individuellen Blick auf jedes Kinder zu richten, und Sicherheit erfahren und dadurch Machtkämpfe meidet, Konsequenzen als sach-
ohne die Bedeutung eines gesunden Gemein- ermutigt werden, die Umwelt zu erkunden, liche Folge und nicht als Strafe wirken lässt. Die
schaftsgefühls aus den Augen zu verlieren. neugierig zu sein und Freude an der Einstellung zum Kind ist grundsätzlich positiv,
Die Gemeinschaft benötigt die individuelle Un- Bewegung und dem eigenen Wachstum zu schließlich ist nicht das Kind schlecht, sondern
terschiedlichkeit der Menschen genauso, wie haben, sie getröstet und erneut ermutigt es zeigt nur unangemessenes Verhalten. Der
die Beitragsbereitschaft, Teamfähigkeit und werden bei den alltäglichen kleinen und Blick ist vor allem auf die Stärken des Kindes
Empathie der Einzelnen. größeren leidvollen Erfahrungen und stolz gerichtet und wir ermutigen es, Grenzen zu
Das Menschenbild der Individualpsychologie die Freude der Erwachsenen erkennen, überschreiten und sich so stetig weiter zu ent-
ist die Gleichwertigkeit aller Menschen. wenn sie einen neuen Entwicklungsschritt wickeln. Insbesondere in Hinblick auf die Par-
Das Ziel jedes Menschen ist es zur Gemein- präsentieren. tizipation und dem daraus resultierendem Be-
schaft dazuzugehören. Der Mensch richtet · Wenn eine sicher Orientierung und liebevolle schwerdeverfahren, ist es wichtig, sich darüber
sein Handeln darauf aus, dieses Ziel zu errei- Kontrolle der Erwachsenen für eine sichere zu reflektieren, wo und wie ich Grenzen setze.
chen und verwendet dazu Methoden, die ihn Umgebung sorgt, sie in ihrem Tempo in die Themenübersicht
vermeintlich zum Erfolg führen. Welt begleitet werden und die Erwachsenen · Grundlagen der Individualpsychologie
Unsere Aufgabe ist es, die Kinder zu unterstüt- gleichzeitig den Kinder entsprechend ihrem · Was sind Grenzen?
zen und ihnen aufzuzeigen, mit welchen Me- Altern die Welt erklären. · Die Bedeutung der Ermutigung
thoden sie erfolgreich und sozial beitragend · Selbstwerterhöhung sie mutig, kraftvoll · Unterscheidung von Strafe und Konsequenz,
sein können. Dazu müssen wir den individu- und selbst-sicher werden lässt und sie stetig Lob und Ermutigung
ellen Blick auf jedes Kind richten, um zu ver- lernen, ihren Selbstwert zu schützen. Sie · Wie man Machtkämpfe meistert (?)
stehen, wieso das Verhalten des Kindes Sinn durch die Erfahrungen von Selbstwirksamkeit · Vorstellung der Methode der „Kollegiale
macht und wie wir es unterstützen können, zunehmend soziale Fähigkeiten erweitern Beratung“
sich zu einem gemeinschaftsfähigen Menschen können. · Praktische Übungen an Hand von Beispielen
zu entwickeln. · Erfahrungen von Lustgewinn sie zu neuen aus Ihrer Praxis
Die regelmäßige Reflexion unserer pädago- Tätigkeiten anregt, üben fördert, Freude
gischen Haltung bekommt dabei eine große erleben lässt und zu neuen Zielen motiviert. Auswärts 09:00-16:00 Uhr, 1*, 7 UStd.,
Bedeutung, denn auch wir richten unseren Sie gelernt haben Unlustgefühle zu Claudia Thiele, 0.00 €, 241W386035
individuellen Blick auf das individuelle Kind. vermeiden in dem sie vorhersehend planen
So stellt sich doch die Frage: Was ist unsere und handeln lernen und sie damit sich selbst » Was nicht sein darf, kann das sein?
Sorge, wenn Berke mit Puppen spielt…das er vor zu vielen Schamgefühlen Gewalt durch pädagogische Fachkräfte –
ein guter Vater wird? schützen können. ein Tabuthema?
Themenübersicht: Dann richten wir den Fokus auf Prozesse, in Teamfortbildung für pädagogische Fachkräfte/
Einstieg des Seminars ist eine Einführung in die denen Kindern keine ausreichende Erfüllung Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal
Grundlagen der Individualpsychologie, die das ihrer psychischen Grundbedürfnisse Kindern Eltern vertrauen darauf, dass ihr Kind in der
kindliche/menschliche Verhalten gut erklärt. erfahren oder gar eine Verletzung dieser er- Kita liebevoll umsorgt wird. Eine gute Grund-
Weitere theoretische Schwerpunkte sind leben mussten. Wir schauen auf das kindliche lage für pädagogische Fachkräfte und Eltern,
die Themen: Grenzen setzen, Verwöhnung, Verhalten, mögliche Stressregulationsmuster um Kinder in den ersten Lebensjahren gemein-
Geschwisterkonstellation, Vorurteile und die und resiliente Fähigkeiten des Kindes. Dies sam und feinfühlig zu begleiten und zu stärken.
Reflektion unserer pädagogischen Haltung. nehmen wir dann als Ausgangspunkt für stär- Doch ist das in der Kita durchgängig gewährleis-
Methodische Grundlage der Fallbesprechung kende Ansätze in der Gruppenarbeit mit den tet? Falls nicht, was verhindert den liebevollen
ist die Methode der „Kollegialen Beratung“ Kindern allgemein und speziell, im Alltagsge- Umgang mit Kindern? Auch bei pädagogischen
nach Kim-Oliver Tietze. schehen und in der Einzelbeschäftigung. Fachkräften gibt es gute und schlechte Tage,
Mit diesem Verständnis werden wir uns Fall- Ziel ist dabei, einen stärkenden alternativen eigene Befindlichkeiten und unterschiedliche
beispielen aus Ihrer Praxis zuwenden. Erfahrungsraum zur Verfügung zu stellen. Möglichkeiten, Stress zu verarbeiten und gelas-
sen zu bleiben. Denn jeder bringt eine eigene
Auswärts 09:00-16:00 Uhr, 2*, 14 UStd., Auswärts 9:00-16:00 Uhr, 2*, 14 UStd., Geschichte und individuelle Erlebnisse mit, die
Claudia Thiele, 0.00 €, 241W386025 Rosina Pielarski-Potting, 0.00 €, 241W386030 einem zu dem Menschen gemacht haben, der
man heute ist. Es gibt viele Gründe für Überfor-
» Die Bedeutung psychischer » Grenzen setzen – aber wie? derungen und Krisensituationen - aber es geht
Grundbedürfnisse und Bindungsmuster für Teamfortbildung für pädagogische Fachkräfte/ auch um die professionelle Arbeit mit Kindern.
die kindliche Entwicklung Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal Diese erfordert von pädagogischen Fachkräften
Teamfortbildung für pädagogische Fachkräfte/ Grenzen sind mehr als ein reglementierendes eine regelmäßige Reflexion des eigenen
Kindertagesstätten der Stadt Wuppertal Erziehungsinstrument. Grenzen begegnen uns Verhaltens, sowie die Bereitschaft aus Fehlern
Auch als Einzelfortbildung buchbar! im Leben täglich und überall. Grenzen gestal- zu lernen und diese zu korrigieren. Denn:
Bindung und Autonomie, Orientierung und ten Räume und Zeiten, sie geben Sicherheit. Kinder können sich nicht wehren und haben
Kontrolle, Selbstwerterhöhung und Selbst- Manchmal sind sie nur eine Zeitlang gültig. ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung.
wertschutz, Lustgewinn und Unlustvermeidung Aber Grenzen reizen auch, sie zu überschrei- In dem Seminar werden verschiedene Vor-
zählen zu den psychischen Grundbedürfnissen ten. Ohne diese Überschreitungen ist keine gehen (z.B. das Bloßstellen eines Kindes)
aller Menschen. Wir wissen, gerade in den menschliche Entwicklung möglich. Unsere beleuchtet.
ersten Entwicklungsjahren ist die Befriedi- Aufgabe ist es Grenzwächter zu sein, in dem
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